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Schulkinder werden zu kleinen Forschenden:                                          

HomeAllgemeinSchulkinder werden zu kleinen Forschenden:                                          
24 Mrz
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Die Grundschule Kist holt sich die MINIPHÄNOMENTA ins Haus!

Naturwissenschaft erleben, ausprobieren und verstehen: Dies ermöglicht die Grundschule Kist derzeit ihren Schülerinnen und Schülern mit dem Projekt „MINIPHÄNOMENTA in Bayern“. Dahinter steckt ein Experimentierparcours aus naturwissenschaftlichen Phänomenen, die eigenständig von den Kindern erforscht werden. Zum „Tag der Öffentlichkeit“ wurden Eltern und Gäste eingeladen, die zahlreichen Stationen selbst kennenzulernen.

Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern ist ein Projekt der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern“ im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm unterstützen das Projekt als Hauptförderer.

„Wieso bleibt der Ballon in der Luft?“, „Warum machen die Rohre verschiedene Töne?“ und „Wieso rollt die Kugel aufwärts?“ – diese und ähnliche Fragen stellen sich derzeit die Schulkinder in Kist und tauchen mit der MINIPHÄNOMENTA tief ein in die Welt der Forschung. Sie hat das Ziel, Kindern einen spielerischen Zugang zu Naturwissenschaften und Technik zu verschaffen. Zwei Wochen lang werden Stationen in Klassenzimmern, Schulgängen und dem schuleigenen Forscherhaus aufgestellt und laden zum Experimentieren ein. Die Kinder lernen Phänomene beispielsweise zu Schwerkraft, Luftdruck und auch optische Täuschungen kennen.

Nachwuchsförderung beginnt bei den ganz Kleinen

Pro Schuljahr können 12 bayerische Grundschulen an dem Projekt zur frühen MINT-Bildung mitmachen. Es ist Teil der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern, die mit ihren vielen weiteren Projekten junge Menschen für technische Themen und Berufe begeistert.

Naturwissenschaftliche Phänomene von Kindern erklärt

Vor Projektbeginn werden die Lehrkräfte in einer Fortbildung auf das pädagogische Konzept der MINIPHÄNOMENTA geschult. Im Fokus steht dabei, dass die Kinder eigenständig nach Antworten suchen dürfen und sollen – ohne Erklärung von Erwachsenen. „Die Kinder begegnen beim

selbständigen Experimentieren verschiedenen Fragen, für die sie eigene Erklärungen finden. Dies fördert ein tiefes Verständnis für die naturwissenschaftlichen Phänomene genauso wie das Selbstbewusstsein und die Eigeninitiative der Kinder“ sagt Projektleiterin Elisa Franko.

Ein Projekt für die gesamte Schulfamilie

Schulleiterin Susanne Grammel ist begeistert, wie das Projekt bei Kindern ankommt: „Neugier ist der Motor jeder Erkenntnis – und Kinder haben davon besonders viel. Es ist eine wahre Freude, die Kinder beim selbstständigen Erleben und Entdecken zu beobachten. Jeden Tag begeben sie sich aufs Neue auf die Suche nach Antworten.“

Zum zweiwöchigen Besuch der MINIPHÄNOMENTA gehört auch der Tag der Öffentlichkeit, an dem alle Interessierten zum fröhlichen Forschen an den Experimentierstationen eingeladen werden. Dies hat einen besonderen Grund: Die gesamte Schulfamilie soll mit anpacken, wenn es darum geht, die MINIPHÄNOMENTA-Stationen nachzubauen, um sie nachhaltig im Schulalltag integrieren zu können.

Susanne Grammel

Allgemein, Klasse 1, Klasse 2, Klasse 3, Klasse 4

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