„Wie kommt das Wasser in die Pflanze?“ – Mit dieser Frage starteten die Kinder in Altertheim in
ihre spannende Forschungsreise. Drei Monate lang tüftelten, experimentierten und lernten sie –
unterstützt von ihrer engagierten Lehrkraft, die die Neugier und Kreativität der Kinder bestärkte. Für
ihr außergewöhnliches Engagement bei der Vermittlung naturwissenschaftlicher Themen wurde die
Grundschule Kist/Altertheim nun mit der bayernweiten MINT-Auszeichnung „Es funktioniert?!“ geehrt. Der Preis würdigt Kindertagesstätten, Horte und Grundschulen für Bildungsprojekte, in denen Kinder spielerisch und forschend die Welt entdecken – ganz im Sinne einer frühzeitigen MINT-Förderung.
Die Auszeichnung ist Teil der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern“, die 2025 ihr 20jähriges
Jubiläum feierte. Sie wird getragen vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e.V..
Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm unterstützen die Initiative als
Hauptförderer und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie als Förderer.
Auslöser war die Frage eines Kindes während eines Projekts zu gesunder Ernährung, als es darum ging,
dass in Obst und Gemüse ganz viele Wasser ist: „Wie kommt das Wasser dort hinein?“
Die 19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 2b benutzten aktiv das Forschertagebuch für ihre Ideen,
Hypothesen und Erkenntnisse entlang des Forscherkreislaufs. Sie entwickelten selbst kreative Theorien, wie das Wasser in die Pflanze hochsteigen könnte und überprüften einige ihrer Ideen experimentell. Die Kinder besuchten auch spannende Lernorte, wie z.B. die Fachanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim und festigten ihre Erkenntnisse und Wissen gemeinsam mit einer Naturpädagogin.
„In diesem Projekt war ich keine Wissensvermittlerin, sondern diejenige, die den Rahmen und die Struktur für diesen Lernweg geschaffen hat. Durch den bewussten Mut zum Irrtum und das Vertrauen in die Fantasie der Kinder entstand ein Raum für echtes, selbstgesteuertes Denken. Mein Ziel war es, den roten Faden zu halten, während die Kinder als Mit-Entdecker die Welt selbst entschlüsselten – bis sie am Ende stolz als Experten ihr Wissen teilten“, berichtet die Lehrerin Christine Kreß.






